Lucy1234 asked 4 Wochen ago

Guten Abend, 
Ich mache mir große Sorgen um meinen Bruder. Er ist Kokain abhängig, arbeitslos und er hat einen riesigen Schuldenberg. Er meint, er kriegt das alles alleine auf die Reihe und stürzt immer mehr ab. In der Beratungsstelle in Rapperswil wo er schon war, wird nur immer geredet und nicht praktisch gehandelt. Wie soll ich weiter vorgehen?

1 Answers
kathrin.kuhle Staff answered 3 Wochen

Guten Tag Lucy
Danke für Ihre Anfrage. Ich kann gut verstehen, dass Sie sich Sorgen um Ihren Bruder machen, der durch seinen Konsum in verschiedene Schwierigkeiten geraten ist. Dass er eine Beratungsstelle aufgesucht hat, zeigt eine gewissen Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. So wie es aussieht, reicht die ambulante Beratung nicht. Damit es einen Schritt weiter geht, braucht es von Ihrem Bruder die Bereitschaft dazu. Weder Sie noch eine Suchtberatungsstelle kann ihn zwingen, sich in eine stationäre Therapie zu begeben. Vielleicht können Sie ihren Bruder dazu motivieren? Für Menschen, die sich nicht vorstellen können, in eine Klinik zu gehen gibt es auch Tageskliniken. Dort gibt es in der Regel auch einen Sozialdienst, wo Unterstützung für die Themen Arbeitsintegration und Schulden aufgegleist werden können. Alles Gute!